Wege aus dem Meeting-Marathon…

“Oh ja, die ganzen Emails, das schaffe ich auch nicht mehr…” und “ich komme vor lauter Meetings gar nicht mehr zum Arbeiten!” – dies sind die zwei immer wiederkehrenden Reaktionen von Menschen, denen ich die Idee des Social Enterprise vorstelle und die Vorteile, die sich durch eine transparente Zusammenarbeit über eine Social Intranet Plattform ergeben.

Die Reaktionen der Menschen zeigen, wie hoch der Leidensdruck durch Emails und Meetings in der heutigen Arbeitswelt geworden ist. Nachdem ich das Thema “Wege aus der Email-Überflutung” vor einigen Wochen erörtert habe, möchte ich nun “Wege aus dem Meeting-Marathon…” aufzeigen – denn auch hier kann der Einsatz eines Social Intranets für spürbare Entlastung sorgen.

Das Meeting als Allzweckwaffe

Kennen Sie diese Situation? Sie sind den ganzen Tag von einem Meeting-Raum zum Nächsten gelaufen. [...]

Drei Wege aus der Mail-Überflutung

Wer hat sich nicht schon über folgenden Satz geärgert: “Oh, es tut mir leid, ich habe Ihre Email nicht gesehen. Wann haben Sie diese nochmal geschickt? Vor 4 Tagen? Wissen Sie, ich bekomme so viele Emails, da komme ich nicht mehr mit….”. Gerade im beruflichen Umfeld leiden viele Menschen an der nicht mehr zu bewältigenden Email-Flut.

Vor einigen Tagen sprach ich mit einer Kundin genau über dieses Thema. Sie und ihre ganze Organisation leiden darunter, dass der Geschaftsführer seine Emails aufgrund der schieren Menge, bei allem persönlichen Einsatz, nicht mehr bearbeiten kann.

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Leadership 2.0 – was zeichnet die Führungskraft der Zukunft aus?

Dieser Blog-Post ist ein Beitrag zur neuen Blog-Parade, zu der Bianca Gade (@chiliconcharme) eingeladen hat. Das Thema Leadership 2.0 ist sehr spannend, so dass ich der Einladung gerne folge, um meine Sicht auf die Notwendigkeit und die Chancen einer neuen Führungskultur zu schildern.

Beginnen möchte ich meine Darstellungen mit einer Herleitung, warum Unternehmen eine neue “2.0″ Kultur und Organisation (= Social Enterprise) entwickeln müssen, um dann auf die Rolle der Führungskräfte innerhalb der “2.0″ Organisation einzugehen.

Das Social Enterprise: Warum Unternehmen eine neue Kultur und Führung brauchen

Als Trend- und Innovationscoach beschäftige ich mich intensiv mit starken gesellschaftlichen und technologischen Trends. Dabei höre ich oftmals von Unternehmern und Führungskräften, dass diese  ganze “2.0-Geschichte”, die durch das Web2.0 forcierte Entwicklung hin zu Vernetzung, Collaboration,Transparenz und Mitwirkung, nur ein Hype ist, der irgendwann wieder vorüber geht. Ich sehe das anders [...]

Der Weg zum Freiarbeiter – Zwischenstand 03.04.2012

Regelmäßige Leser meines Blogs wissen, das das Thema “Freiarbeit”, also die flexible, eigenständige Festlegung des Arbeitszeitpunktes und -ortes, eines der Themen ist, von deren positiver Wirkung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer ich überzeugt bin (alle Posts zum Thema findet ihr hier).

Allerdings ist der Weg dahin nicht ohne Herausforderungen. Neben einer Organisationsform und auf Vertrauen basierenden Unternehmenskultur, welche die Flexibilität der Mitarbeiter unterstützt ist eine der großen Hürden, die man nehmen muss, sich selbst auf diese neue Arbeitsform zu “optimieren”. Über diesen Weg und wo ich im Moment stehe möchte ich in diesem Post berichten.

Freiarbeit bei trends2move

Keyvisual: trends2move - Mehrwerte

Als Selbständiger habe ich den Vorteil, das die Unternehmenskultur und Organisation in meiner Hand liegen. [...]

“Arbeitszeit = Leistung” – gilt das noch?

Wie aufmerksame Verfolger des trends2move-Blogs und meiner Social Media Präsenzen bei Facebook, G+ usw. sicher schon bemerkt haben, liegt mit das Thema moderne Arbeitsformen sehr am Herzen. Ich bin der Überzeugung, dass durch bewusstes Hinterfragen von althergebrachten Denkmustern und einer daraus erwachsenden größeren Flexibilität für Unternehmen und Mitarbeiter große Mehrwerte entstehen können (siehe z.B. die Blog Reihe zum Thema “Freiarbeit”).

Heute morgen habe ich den Artikel “Über Stunden – kaum ein Arbeitnehmer ist mit seinen Arbeitszeiten zufrieden” auf Karrierebibel.de gelesen. Beim Lesen des Artikels drängte sich mir die Frage auf, ob die Befragten über zu viel Arbeit klagen oder darüber, das sie zu viel Zeit im Kontext Arbeit verbringen? In der Folge habe ich das Thema Arbeitszeit als Maßeinheit für die Leistung noch einmal genauer betrachtet und möchte in diesem Blog-Beitrag erläutern, warum diese in vielen Fällen heute nicht mehr geeignet ist und eine Idee skizzieren und zur Diskussion stellen, wie es anders gehen könnte.

Die Kern-These, [...]

Das Thema Freiarbeit aus der Perspektive des Mitarbeiters

Nach einer allgemeinen Einführung im ersten Blog-Artikel und der Darstellung der Unternehmens-Sicht im zweiten Teil möchte ich im dritten Post zum Thema “Freiarbeit” die Perspektive des Mitarbeiters beleuchten und ein Fazit ziehen.

Freiarbeit aus Sicht des Mitarbeiters
Die Vorteile einer flexiblen, in großen Teilen selbstbestimmten Einteilung von Arbeitszeitpunkt und -ort liegen klar auf der Hand:

  • bessere Vereinbarkeit von Beruflichem und Privatem
  • die Möglichkeit, dem eigenen Rhytmus zu folgen (Frühaufsteher vs. “Nachteulen”) und dann zu arbeiten, wenn man als Mensch am Produktivsten sein kann
  • die Umgebungsbedingungen zu schaffen, die einem selbst für die zu erledigende Aufgabe am besten geeignet scheinen

Klingt alles ganz einfach – aber ist es das auch? Meine Erfahrung ist, das man “Freiarbeit” lernen muss. Die Freiheiten, die einem gegeben werden, bringen in gleichem Maße auch Pflichten mit sich – denn das Ziel ist es, so zu arbeiten, das sowohl ich als Arbeitnehmer (durch die o.a. Punkte) als auch der Arbeitgeber (bessere Motivation, Qualität der Leistungen, …) davon profitieren (“Win-Win”). In der Freiarbeit habe ich nur wenige Vorgaben wann und wie ich arbeite – aber die Pflicht mich so zu organisieren, das ich bestmögliche Leistungen  bringen kann. Diese Eigenverantwortung ist ein Teil des Deals mit dem Arbeitgeber und er vertraut mir, das ich das tue – und das Vertrauen gilt es zu rechtfertigen. Es geht darum intelligenter (nicht härter) zu arbeiten, [...]

Freiarbeit: Wie Unternehmen davon profitieren und was sie tun müssen

In meinem Blog-Post vom 13.01.2012 habe ich einen ersten Einblick, eine Definition des Begriffes und einen kurzen persönlichen Erfahrungsbericht zum Thema Freiarbeit gegeben. In dieser Folge möchte ich das Thema aus der Unternehmensperspektive betrachten.

Welche Vorteile hat eine flexible Regelung der Arbeitszeit und -ort für ein Unternehmen?

Im ersten Schritt profitieren die Mitarbeiter von einer Regelung, die ihnen eine maximale Eigenverantwortung in der Wahl des Arbeitsortes und des Zeitpunktes geben. Ihnen wird damit die Möglichkeit gegeben, private und berufliche Aufgaben besser zu verbinden, zu der Zeit zu arbeiten, zu der sie am besten dazu in der Lage sind (was bei Menschen sehr unterschiedlich sein kann) und in dem Umfeld zu arbeiten, welches ihnen dazu am besten geeignet scheint. Dies kann auch das Büro sein, muss es aber nicht – ich gebe ihm die Freiheit den Ort (und den Zeitpunkt) selbst zu bestimmen.

Diese Möglichkeiten zu haben, führt bei den Mitarbeitern zu

  • einer höheren Motivation
  • einer höheren Produktivität
  • einer höheren Bindung und Identifikation an das Unternehmen
  • ein höheres Selbstwertgefühl, da sie Vertrauen spüren und sich nicht einem von “oben” vorgegebenen Zeitplan unterwerfen müssen

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“Erfahrungsbericht Freiarbeit” KW2/2012

Einer meiner häufigsten Sätze, die ich im Moment bei der Frage nach privaten Terminen gebrauche ist, “das passt, ich bin ja Freiarbeiter”. Freiarbeiter heißt in dem Zusammenhang nicht, das ich frei von Arbeit bin (als Unternehmensgründer in der Aufbauphase gibt es jede Menge Dinge zu erledigen, damit das Geschäfts zum Laufen kommt, und erfreulicherweise gibt es bereits die ersten Aufträge), sondern das ich eine maximale Flexibilität in der Bestimmung von Arbeitsort und dem Zeitpunkt, an dem ich die Arbeit erledige habe. Im Moment gibt es kaum externe Rahmenbedingungen, die mich in ein zeitliches Korsett pressen und ich erlebe diese Flexibilität als einen großen Mehrwert, denn sie ermöglicht es, intelligenter zu arbeiten (nicht härter) und privates und berufliches besser miteinander zu verbinden.

Neben meinem rein persönlichen Enthusiasmus bin ich der Überzeugung, das dies ein Handlungsfeld im Rahmen des Trend- und Innovationscoachings sein wird, da es auf Trends beruht und neue Wertschöpfungspotentiale bietet – und da man am besten über die Dinge beraten kann, in denen man Erfahrung hat, möchte ich das Thema an dieser Stelle anhand meiner eigenen Erfahrungen aufbereiten.

Definition “Freiarbeit”

Meine Definition der Freiarbeit lautet wie folgt: [...]