Vortrag zum Thema Enterprise 2.0 beim BITKOM

Am vergangenen Mittwoch 21.03.2012, hatte ich sehr kurzfristig die Gelegenheit, beim BITKOM Arkeitskreis Business Collaboration und Enterprise 2.0 einen Vortrag zum Thema “Enterprise 2.0 – (R)evolution der Unternehmensorganisation” zu halten.

Der Arbeitskreis ist mit Fachleuten aus der Praxis besetzt, die sehr affin für das Thema Enterprise 2.0 sind und in Ihren Unternehmen den Gedanken der offenen, transparenten Zusammenarbeit voran bringen wollen.

Der Vortrag beschreibt eine globale, nicht-technische Sicht auf die Wirkungen und Effekte, die eine Enterprise 2.0-Strategie für Unternehmen hat, welche Mehrwerte in Hinblick auf Motivation, Innovation, Qualität und Effizienz erreicht werden können. Er beschreibt ebenso, welch grundlegender Wandel in der Organisation hin zu einer offenen, auf Vertrauen basierenden Zusammenarbeit notwendig ist, um diese Effekte zu erreichen.

 

Im BITKOM Arbeitskreis entwickelte sich während des Vortrages eine lebhafte und interessante Diskussion, die für mich noch einmal zwei Aspekte unterstrichen haben:

  1. Vertrauen zwischen den Menschen in ihren unterschiedlichen Rollen im Unternehmen (Führung, mittleres Management, Mitarbeiter, …) ist die unabdingbare Basis für Enterprise 2.0 Initiativen
  2. der Haupt-Fokus muss darauf liegen, die Menschen bei der Entwicklung zum Enterprise 2.0 mitzunehmen. Sind diese Dinge gegeben, hat das Unternehmen die Chance, sich auf breiter Ebene weiterzuentwickeln (z.B. im Bereich Innovationskraft, Mitarbeiterbindung, Wissens-Management, …)

Entwicklung zum “Social Enterprise”

Die Entwicklung zum “Social Enterprise”, also einer Organisationsform, die stärker den Menschen als Kunden (“Social Business”) und Mitarbeiter (“Enterprise 2.0″) in den Fokus nimmt und gezielt auf seine Motivationsfaktoren eingeht, ist ein wertvolles Werkzeug, um die Energien der Trends hin zur Transparenzgesellschaft und dem damit einhergehenden Wertewandel, der Beziehungswerte wie Vertrauen wieder an Gewicht gewinnen lässt, zu nutzen. Das “Social Enterprise” sieht den Mitarbeiter als Partner und richtet seine Organisation darauf aus, seine Wohlfühlfaktoren zu bedienen.

Dabei geht es nicht um “kuscheln” und “faulenzen” – es geht darum, eine Umgebung zu schaffen, in der der Mitarbeiter mit Freude und innerem Antrieb arbeitet, kreativ ist und seine beste Leistung erbringt. Davon profitiert das Unternehmen in mehrfacher Weise: durch bessere Leistung der Mitarbeiter, hohe Innovationskraft, Loyalität und geringe Fluktuation der Mitarbeiter – womit ein Unternehmen auch den Trend “demographischer Wandel” und dem daraus entstehenden Fachkräftemangel begegnet.

Gerne halte ich auch bei anderen Gelegenheiten Vorträge zum Thema “Social Enterprise” und freue mich über Einladungen, Kommentare und Feedback zum Thema.

Hinterlasse eine Antwort